Ajax NVR Lineup: Das richtige Videorekorder-System für jede Anlage

Wer eine Videoüberwachungsanlage plant, steht früh vor einer entscheidenden Frage: Welcher Rekorder passt zu diesem Standort? Zu wenig Kapazität schränkt spätere Erweiterungen ein, zu viel bedeutet unnötige Kosten. Ajax Systems begegnet dieser Herausforderung nicht mit einem Universalgerät, sondern mit einer klar strukturierten NVR-Produktlinie – drei Serien für unterschiedliche Objektgrößen, Infrastrukturen und Betriebsanforderungen. Die GRAEF Gruppe berät Unternehmen und Betreiber bei der Auswahl des passenden Modells, installiert das System fachgerecht und gewährleistet eine zuverlässige Inbetriebnahme – bundesweit.
Drei NVR-Serien – klar nach Einsatzfeld gegliedert
Den Einstieg in das Ajax NVR-Portfolio bildet der Baseline NVR. Er ist kompakt gebaut, arbeitet passiv gekühlt und kann optional über 12-Volt-Gleichstrom betrieben werden. Das macht ihn für Standorte geeignet, an denen keine stabile Netzstromversorgung vorhanden ist – etwa temporäre Anlagen oder abgelegene Objekte. Mit acht oder 16 Kanaloptionen und einem HDD-Einschub für bis zu 16 TB Speicher deckt der Baseline NVR Wohnimmobilien, kleinere Gewerbeobjekte und einfache Außeninstallationen sicher ab.
Für Standorte, an denen ein Mitarbeiter die Aufzeichnungen direkt vor Ort an einem Monitor verfolgen soll, bietet Ajax die NVR H-Serie an. Das „H“ im Modellnamen steht für einen Full-HD-HDMI-Ausgang. Im Unterschied zum Baseline-Modell verfügt die H-Serie über einen integrierten Lüfter, der die elastbarkeit in warmen Umgebungen oder bei dauerhaft hoher Auslastung erhöht. Diese Serie eignet sich für Ajax-gestützte Sicherheitsanlagen in Bürogebäuden, Praxen und Gewerbeobjekten mit festem Bedienplatz.
Die NVR H2D-Serie richtet sich an größere Installationen mit eigenem Serverraum oder rack-basierter IT-Infrastruktur. Sie ist im 1U-Rack-Format gehalten, bietet zwei HDD-Einschübe mit einer Gesamtkapazität von bis zu 26 TB und ist in Versionen mit acht, 16 oder 32 Kanälen verfügbar. Für Industriebetriebe
und Logistikzentren mit komplex vernetzten Sicherheitssystemen ist das die naheliegende Wahl.
Redundanz und KI: die Vorteile der H2D-Linie im Detail
Die zwei Festplattenschächte der H2D-Serie ermöglichen zwei Betriebsmodi: Im Split-Modus wird die gesamte Kapazität beider Datenträger genutzt. Im Redundanzmodus schreibt das System beide Festplatten synchron – fällt eine aus, sind sämtliche Aufzeichnungen vollständig erhalten. Für Objekte, in denen Videoaufzeichnungen als Nachweis oder Dokumentationsgrundlage unverzichtbar sind, ist dieser Betriebsmodus eine sicherheitstechnisch sinnvolle Option. Mehr über professionelle Systeme erfahren Sie im Bereich Videoüberwachung bei GRAEF.
Ein weiteres Merkmal der Superior-Linie ist die onboard KI-Objekterkennung. Diese Analyse läuft direkt auf dem Rekorder, nicht auf der Kamera. Vorhandene Kameras von Drittherstellern, die selbst keine KI mitbringen, können so für bis zu zwölf Kameras gleichzeitig mit Objekterkennung ausgestattet werden – ohne alle Geräte austauschen zu müssen.
Speicherredundanz als Sicherheitsargument
In Objekten, in denen Videoaufzeichnungen als Nachweis gegenüber Versicherungen, Behörden oder für interne Dokumentation dienen, empfiehlt sich der Redundanzmodus. Ein Festplattenausfall führt dabei nicht zum Datenverlust – das System bleibt aufzeichnungsbereit.
Modellnamen lesen: Was die Bezeichnung verrät
Ajax strukturiert die Benennung seiner NVR-Geräte nach einem einheitlichen Schema. Am Beispiel Ajax Superior NVR H2D AI 16P AC lässt sich das vollständig
entschlüsseln:
- Superior – höchste Produktlinie im Ajax NVR-Portfolio
- NVR – Network Video Recorder
- H – HDMI-Ausgang für lokale Monitoranbindung
- 2D – zwei HDD-Einschübe
- AI – onboard KI-Objekterkennung
- 16P – integrierter PoE-Switch mit 16 Ports (alternativ 8P); ohne PoE-Switch: 2G für Dual-Gigabit-Ethernet
- AC – Netzstromversorgung (alternativ DC für 12 Volt)
Dieses Schema erleichtert die gezielte Auswahl. Objekte ohne lokale Monitoranforderung kommen mit dem Baseline-Modell aus. Sobald Rack-Montage, Redundanz oder PoE gefragt sind, führt das H2D-Modell zum richtigen Ergebnis. Realisierte Projekte mit Ajax-Systemen sind in unserer Referenzübersicht dokumentiert.
GRAEF Gruppe plant und installiert die passende NVR-Lösung
Die richtige NVR-Serie lässt sich nur auf Grundlage konkreter Objektdaten wählen: Wie viele Kameras sind geplant oder vorhanden? Gibt es einen Serverraum? Wird eine lokale Monitoranzeige benötigt? Sind Aufzeichnungen aus dokumentarischen Gründen besonders schutzbedürftig? Die GRAEF Gruppe analysiert diese Faktoren im Rahmen der Projektplanung und wählt das passende Ajax NVR-Modell aus. Die Installation erfolgt durch geschulte Techniker, abgeschlossen mit Funktionstest und Übergabedokumentation.
Wer eine bestehende Anlage mit Ajax NVR erweitern oder eine Neuinstallation planen möchte, findet bei GRAEF den richtigen Ansprechpartner. Planung und Beratung durch GRAEF Alarmanlagen sind der erste Schritt zu einem Sicherheitssystem, das zum Objekt passt.
Was ist der Unterschied zwischen Ajax Baseline NVR und NVR H?
Der Baseline NVR ist passiv gekühlt und kann mit 12-Volt-Gleichstrom betrieben werden – ideal für Objekte ohne stabile Netzstromversorgung. Der NVR H ergänzt diese Basis um einen Full-HD-HDMI-Ausgang für lokale Monitoranzeige und einen integrierten Lüfter.
Für welche Objekte eignet sich der Ajax NVR H2D?
Die H2D-Serie ist für größere Installationen konzipiert, die Rack-Montage, Speicherredundanz oder einen integrierten PoE-Switch benötigen – typisch für Industriebetriebe, Logistikzentren und Objekte mit eigenem Serverraum.
Können Kameras anderer Hersteller in ein Ajax NVR-System integriert werden?
Ja. Ajax NVR-Geräte unterstützen ONVIF-kompatible Kameras. Die Superior-Linie ermöglicht darüber hinaus KI-Objekterkennung für bis zu zwölf Kameras von Drittherstellern.




