Sicherheitsratschläge: Schutz vor dem Klonen von RFID-Token

Sicherheitsratschläge: Schutz vor dem Klonen von RFID-Token

Die Sicherheit von Zutrittskontroll-Token hat sich aufgrund des technologischen Fortschritts ständig weiterentwickelt. Eine der Bedrohungen, die die Token-Sicherheit gefährden, ist das Klonen von RFID-Token. In diesem Artikel möchten wir Sie über die Risiken des Klonens informieren und Ihnen zeigen, wie Sie sich und Ihre Kunden davor schützen können.

Was ist RFID-Klonen?

Beim RFID-Klonen werden die auf einem RFID-Token gespeicherten Informationen auf einen anderen Token kopiert, sodass ein Duplikat mit denselben Identifikationsinformationen entsteht. Dies geschieht entweder durch Abfangen der Kommunikation zwischen einem RFID-Token und einem Lesegerät oder durch Verwendung eines speziellen Geräts, um die Token-Informationen zu lesen und auf einen leeren Token zu schreiben.

Wie erfolgt das Klonen?

Ein speziell angefertigtes RFID-Token-Lesegerät oder ein intelligentes Android-Gerät wird verwendet, um Daten von einem vorhandenen RFID-Token zu extrahieren. Diese Daten werden dann auf einen leeren RFID-Chip oder Token geschrieben, wodurch effektiv ein Klon erstellt wird.

Wie kann ich die Wahrscheinlichkeit verringern, dass meine Token geklont werden?

Ein Vorteil eines elektronischen Zutrittskontrollsystems ist, dass der Systemadministrator die Zugangsberechtigungen für kompromittierte Token ändern kann. Bei Verdacht auf Klonen kann der Administrator den Token von allen Zutrittsberechtigungen ausschließen. In Bereichen mit vielen Nutzern, wie Wohngebäuden oder Ferienhäusern, sollte eine zusätzliche Sicherheitsebene in Betracht gezogen werden.

Verhaltensmaßnahmen:

  • Sofortige Meldung verlorener oder gestohlener Karten.
  • Token in RFID-geschützten Hüllen aufbewahren.
  • Gemeinsame Nutzung oder Verleih von Tokens vermeiden.
  • Verdächtige Aktivitäten melden.

Hardware- und Software-Optionen:

  • Biometrie: Zusätzliche Sicherheit durch individuelle Merkmale wie Fingerabdrücke.
  • Anti-Passback: Verhindert, dass derselbe Token mehrfach verwendet wird.
  • Automatischer Ablauf: Zutrittsrechte können zeitlich begrenzt werden, um die Nutzung kompromittierter Token zu verhindern.
  • Doppelte Authentifizierung: Zusätzliche PIN-Eingabe neben dem Token.
  • Mobile Zugangsdaten: Nutzung von Smartphones statt physischen Tokens, da verschlüsselte Zutrittsdaten nicht geklont werden können.

Zu beachtende Punkte:

  • CSN (Card Serial Number) und Unique Identifier (UID) vs Secure Sector Reading: Jeder RFID-Chip hat eine eindeutige Seriennummer (CSN), die von jedem ISO-konformen RFID-Lesegerät gelesen werden kann. Sektoren innerhalb eines RFID-Tokens können verschlüsselt und nur mit speziellen Schlüsseln gelesen werden.

WICHTIGER HINWEIS – Paxton Net2 MIFARE® Leser Das Paxton Net2 MIFARE® Lesegerät liest die UID des MIFARE® Tokens und nicht die verschlüsselten Sektoren. Wenn Sie Bedenken bezüglich der Sicherheit von Paxton MIFARE® Tokens haben, informieren Sie Ihre Kunden über die Risiken und Ratschläge, um die sichersten Lösungen zu bieten.

Produkt- und Software-Updates:

  • Die Hüllen der Lesegeräte der P-Serie werden aktualisiert und mit dem Paxton-Logo versehen.
  • Paxton10 v4.5 SR11 bietet Updates zur Verbesserung der Sicherheit und Stabilität.
  • Entry v3.1 SR2 bietet eine verbesserte Benutzerfreundlichkeit für Touch- und Standard-Panels.

Diese Maßnahmen und Informationen helfen Ihnen, die Sicherheit Ihrer Zutrittskontrollsysteme zu verbessern und das Risiko des Klonens von RFID-Token zu minimieren.

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Unsere Experten helfen Ihnen gerne, die perfekte Brandmeldeanlage für Ihre Anforderungen zu finden. Kontaktieren Sie uns für eine persönliche Beratung oder nutzen Sie unser Formular, um mehr zu erfahren.

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