Jahresauftaktsitzung der Bundesfachkommission Cybersicherheit in Berlin

Am Montag, den 26. Januar 2026, fand in den Räumlichkeiten von Google Berlin die Jahresauftaktsitzung der Bundesfachkommission Cybersicherheit statt. Zwischen 13:30 Uhr und 17:00 Uhr versammelten sich Experten und Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Politik, um die strategischen Weichen für die digitale Sicherheit und Infrastruktur des kommenden Jahres zu stellen. Die GRAEF Group war durch ihren CEO, Peter Gräf, aktiv an den Diskussionen beteiligt.

Die Wahl des Veranstaltungsortes in der Tucholskystraße unterstrich die Relevanz der engen Zusammenarbeit zwischen Technologieunternehmen und Fachkommissionen, um auf die komplexen Bedrohungslagen im digitalen Raum zu reagieren. Im Fokus standen dabei nicht nur nationale Sicherheitsaspekte, sondern vor allem die Harmonisierung mit europäischen Regulierungsinitiativen.

Strategische Impulse durch den Digital Networks Act (DNA)

Ein zentrales Thema der Sitzung waren die aktuellen Entwicklungen rund um den europäischen Digital Networks Act (DNA). Die Kommission erörterte die Auswirkungen dieses Gesetzespakets auf die Sicherheit kritischer Infrastrukturen. Ziel des DNA ist es, die digitale Souveränität Europas zu stärken und gleichzeitig die Resilienz der Kommunikationsnetze gegenüber Cyberangriffen massiv zu erhöhen.

Für Unternehmen wie die GRAEF Group sind diese regulatorischen Rahmenbedingungen von entscheidender Bedeutung. Die Diskussionen verdeutlichten, dass eine moderne Netzwerkinfrastruktur untrennbar mit proaktiven Sicherheitskonzepten verbunden sein muss. Dabei geht es insbesondere um den Schutz der physischen Ebene (Layer 1) sowie die Absicherung der darüberliegenden Protokollschichten gegen unbefugte Zugriffe und Manipulationen.

Cybersicherheit als Fundament der digitalen Transformation

Während der Sitzung wurden verschiedene Arbeitsschwerpunkte für das Jahr 2026 definiert. Ein wesentlicher Punkt war die Umsetzung der EU-weiten Vorgaben zur Cybersicherheit, die eine stärkere Standardisierung von Sicherheitsprozessen fordern. Die Experten waren sich einig, dass Cybersicherheit kein isoliertes IT-Thema mehr ist, sondern die Basis für jede Form der industriellen und gewerblichen Digitalisierung bildet.

Peter Gräf brachte in die Fachkommission die Perspektive eines erfahrenen Errichters und Dienstleisters ein. Die praktische Umsetzung von Sicherheitsvorgaben in komplexen Objekten – von der Videoüberwachung bis zur LWL-Infrastruktur – erfordert Lösungen, die sowohl regulatorisch konform als auch im Alltag hochverfügbar sind. Die Sitzung bot eine Plattform, um die Anforderungen der Praxis direkt in die politische und strategische Beratung einfließen zu lassen.

Fokus auf Resilienz und technologische Souveränität

Ein weiterer Schwerpunkt der Agenda war die technologische Souveränität Deutschlands und Europas. Angesichts globaler Abhängigkeiten wurde die Notwendigkeit betont, eigene Kompetenzen in Schlüsseltechnologien der Cybersicherheit auszubauen. Dies betrifft sowohl die Hardware-Ebene als auch die Software-Architekturen, die in kritischen Netzen zum Einsatz kommen.

Die Jahresauftaktsitzung bei Google Berlin markiert den Beginn einer intensiven Arbeitsphase. Die Ergebnisse der Kommission fließen direkt in Handlungsempfehlungen für die Bundesregierung ein, um den Wirtschaftsstandort Deutschland gegen die stetig wachsenden Risiken aus dem Cyberraum abzusichern. Die GRAEF Group wird diesen Prozess weiterhin aktiv begleiten, um innovative Sicherheitstechnologien auf höchstem Niveau in Kundenprojekte zu integrieren.

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