{"id":28075,"date":"2026-02-09T09:20:11","date_gmt":"2026-02-09T08:20:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graef-gruppe.de\/?p=28075"},"modified":"2026-02-19T09:08:19","modified_gmt":"2026-02-19T08:08:19","slug":"net2-v7-multi-faktor-authentifizierung-als-neuer-sicherheitsbaustein-in-der-zutrittskontrolle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graef-gruppe.de\/en\/net2-v7-multi-faktor-authentifizierung-als-neuer-sicherheitsbaustein-in-der-zutrittskontrolle\/","title":{"rendered":"Net2 v7: Multi-Faktor-Authentifizierung als neuer Sicherheitsbaustein in der Zutrittskontrolle"},"content":{"rendered":"<p class=\"first:mt-1.5!\">Zutrittskontrollsysteme sind l\u00e4ngst nicht mehr nur \u201eT\u00fcr \u00f6ffnen und schlie\u00dfen\u201c. In modernen Umgebungen verwalten Software-Benutzer Rollen, Zeitprofile, Ereignisse und oft auch sicherheitskritische Einstellungen. Genau deshalb r\u00fcckt der Schutz von Software-Zug\u00e4ngen immer st\u00e4rker in den Fokus. Mit <strong>Net2 v7<\/strong> wird nun eine <strong>Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA)<\/strong> eingef\u00fchrt, um den Zugang zur Zutrittskontrollsoftware zus\u00e4tzlich abzusichern.<\/p>\n<p class=\"first:mt-1.5!\">MFA erg\u00e4nzt das klassische Passwort um einen zweiten Faktor. Das reduziert das Risiko deutlich, dass ein kompromittiertes Passwort allein ausreicht, um auf das System zuzugreifen.<\/p>\n<h2>Was bedeutet MFA im Net2-Kontext?<\/h2>\n<p class=\"first:mt-1.5!\">Im Kern funktioniert MFA nach einem einfachen Prinzip: Neben dem Passwort wird ein zus\u00e4tzlicher <strong>Sicherheitscode<\/strong> abgefragt. Dieser Code kann abh\u00e4ngig von der Konfiguration z. B. \u00fcber:<\/p>\n<ul class=\"list-disc\">\n<li class=\"ml-4\">E\u2011Mail,<\/li>\n<li class=\"ml-4\">eine Authenticator-App,<\/li>\n<li class=\"ml-4\">oder eine Kombination aus beidem<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"first:mt-1.5!\">bereitgestellt werden. Das Ziel ist eine zus\u00e4tzliche Sicherheitsebene, die insbesondere bei Phishing, Passwortweitergabe oder wiederverwendeten Passw\u00f6rtern wirksam ist.<\/p>\n<h2>Aktivierung und Verwaltung: was \u00e4ndert sich f\u00fcr den Betrieb?<\/h2>\n<p class=\"first:mt-1.5!\">Mit dem Update wird MFA als Sicherheitsfunktion besonders konsequent umgesetzt:<\/p>\n<ul class=\"list-disc\">\n<li class=\"ml-4\"><strong>F\u00fcr Neuinstallationen ist MFA standardm\u00e4\u00dfig aktiviert<\/strong> und kann bei Bedarf deaktiviert werden.<\/li>\n<li class=\"ml-4\"><strong>Nach Aktivierung wird MFA f\u00fcr alle Software-Benutzer eingeschaltet<\/strong>, was die Administration vereinfacht und daf\u00fcr sorgt, dass nicht nur einzelne Konten gesch\u00fctzt sind.<\/li>\n<li class=\"ml-4\">Der Fokus liegt auf <strong>einfacher Verwaltung<\/strong>, damit MFA nicht zur H\u00fcrde im Alltag wird, sondern als Standardprozess im Betrieb funktionieren kann.<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"first:mt-1.5!\">Gerade in Objekten mit mehreren Administratoren oder wechselnden Verantwortlichkeiten (z. B. Facility Management, Schichtbetrieb, externe Dienstleister) ist das relevant: Je mehr Personen Softwarezugriff haben, desto wichtiger ist ein konsistentes, nachvollziehbares Zugangskonzept.<\/p>\n<h2>Warum das wichtig ist: Informationsschutz und Anforderungen aus Standards<\/h2>\n<p class=\"first:mt-1.5!\">Ein Zutrittskontrollsystem ist Teil der Sicherheitsinfrastruktur. Kommt es zu unbefugtem Zugriff auf die Verwaltung, k\u00f6nnen daraus nicht nur organisatorische, sondern auch reale Sicherheitsfolgen entstehen (z. B. \u00c4nderungen an Berechtigungen oder Zeitprofilen).<\/p>\n<p class=\"first:mt-1.5!\">Die Einf\u00fchrung von MFA wird au\u00dferdem im Kontext eines erh\u00f6hten Schutzes von Informationen und der Ausrichtung an Sicherheitsanforderungen genannt, wie sie beispielsweise im Umfeld von <strong>ISO 27001<\/strong> eine Rolle spielen. F\u00fcr Betreiber, die an Informationssicherheit strukturiert herangehen (oder daran ausgerichtet werden m\u00fcssen), ist MFA ein greifbarer, praxisnaher Schritt.<\/p>\n<h2>Hinweis f\u00fcr mobile Nutzung: Paxton Connect-App<\/h2>\n<p class=\"first:mt-1.5!\">Wenn die <strong>Paxton Connect-App<\/strong> weiter mit einem MFA-f\u00e4higen Net2-System genutzt werden soll, ist eine kompatible App-Version erforderlich: <strong>Paxton Connect v4.0 oder h\u00f6her<\/strong>. Das ist wichtig f\u00fcr die Update-Planung, damit nach dem Software-Update keine unerwarteten Einschr\u00e4nkungen in der mobilen Nutzung entstehen.<\/p>\n<h2>Einordnung aus Projektsicht: MFA als Teil eines ganzheitlichen Zutrittskonzepts<\/h2>\n<p class=\"first:mt-1.5!\">MFA ist kein Ersatz f\u00fcr ein sauberes Berechtigungsmodell \u2013 aber ein wirksamer zus\u00e4tzlicher Schutz f\u00fcr die Software-Ebene. In der Praxis empfiehlt es sich, MFA zusammen mit folgenden Punkten zu betrachten:<\/p>\n<ul class=\"list-disc\">\n<li class=\"ml-4\">klare Rollen und Admin-Rechte (wer darf was konfigurieren?),<\/li>\n<li class=\"ml-4\">Protokollierung\/Monitoring von \u00c4nderungen,<\/li>\n<li class=\"ml-4\">sichere Passwortrichtlinien und regelm\u00e4\u00dfige Reviews,<\/li>\n<li class=\"ml-4\">geregelte Prozesse f\u00fcr Nutzerwechsel (Onboarding\/Offboarding).<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"first:mt-1.5!\">So entsteht ein Zutrittskontrollbetrieb, der nicht nur funktional, sondern auch langfristig robust und auditierbar ist.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zutrittskontrollsysteme sind l\u00e4ngst nicht mehr nur \u201eT\u00fcr \u00f6ffnen und schlie\u00dfen\u201c. In modernen Umgebungen verwalten Software-Benutzer Rollen, Zeitprofile, Ereignisse und oft auch sicherheitskritische Einstellungen. 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